Vivienne Westwood und die Plastikschuhe

Vor zwei Jahren wollte die britische Rebell-Designerin noch alle Plastikflaschen von der London Fashion Week verbannen, nun hat sie für die brasilianische Schuhfirma Melissa eine eigene Kollektion (Anglomania) entwickelt: Pink/Red Heart Lady Dragon, Buckle Ultragirl Shoes und Powder und Pink Wanting Ballerinas heißen dann die bunten Plastikschuhe, insgesamt 21 Modelle enthält die Kollektion. Der brasilianische Hersteller Melissa wirbt auf seiner Seite damit, dass das verwendete Material Melflex umweltschonend und 100% wiederverwertbar sei. Das PVC-Material riecht beim Kauf noch etwas süßlich wie Kaugummi, man weiß allerdings nicht, wie der Geruch später wird. Bei Plastikschuhen muss ich immer an schlechtriechende Chinaware denken. Als kleiner Trost vielleicht dann der Gedanke, dass man die Schuhe bei Bedarf immer wieder waschen kann. Der Hersteller wirbt auch noch mit dem hohen Tragkomfort des Schuhs dank des tollen Materials, aber das kann jeder selbst testen. Es gibt immer mehr Designer, die auf Plastik setzten, auch um Designerschuhe erschwinglicher zu machen, denn die Pumps in Leder kosten bei Vivienne Westwood viermal so viel wie die Plastikschuhe.

Eine Alternative für Veganer sind diese Schuhe allemal, und wenn man sie nicht in den Galeries Lafayette in Berlin kauft,  sondern online bei mirapodo, dann sind sie auch schon 20 € bis 30 € billiger.



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