Schuhimpressionen New York

Man kann nirgendwo besser Schuhe kaufen als in New York. Nicht nur das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, wenn man weiß, in welchen Läden es sich länger zu verweilen lohnt, sondern man bekommt im vorweihnachtlichen Winterschlussverkauf wahre Schnäppchen. Kann man kaum glauben? Ich hätte es auch nicht geglaubt, wenn ich mich nicht vor Ort überzeugt hätte: Timberland Lederboots für Männer für 50$, mit dem günstigen Wechselkurs kann jeder für sich den Preis in Euro umrechnen. Diese Schuhe bekommt man im Century 21 Laden, der Markensachen zum Schnäppchenpreis anbietet. Der einzige Haken daran ist, dass die Lieblingsschuhe nicht immer in der eigenen Größe da sind, denn die meistverkauften Schuhgrößen (z. B. amerikanische Herrenschuhgröße 10, in Deutschland Größe 43/44) sind schnell weg. Aber mit ein bisschen Glück findet die Dame oder der Herr wahre Schnäppchen im Designereinkaufsparadies, wie ich zum Beispiel ein paar Lederdamenboots im Vintage Cowboystyle von Nine West für 49$, die normalerweise 100-150€ (wie bei Zalando.de) kosten. Also Mädels und Jungs…beim nächsten New York-Besuch auf zur Schuhjagd!

Der Traum einer jeden Frau – Das Taschenmuseum in Amsterdam

Mit einer Kollektion von über 4000 Taschen zeigt das Taschenmuseum in Amsterdam die Geschichte der westlichen Damentasche vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Kollektion demonstriert, dass die Tasche in vielen Formen, Funktionen, Materialien und Dekorationen existiert. Aus Schildpatt, Elfenbein oder Krokodilleder, mit Perlen oder Kristallen, aus Kunstoff oder Metall, mit der Liebe oder der Geschichte als Motiv oder als Accessoire für jede Gelegenheit – die Tasche war und ist ein unverzichtbares Refugium und Sammelsurium der Frau.

Mehr als dreißig Jahre suchte, entdeckte und sammelte das niederländische Paar Hendrikje und Heinz Ivo Taschen in allen Variationen. Hinter jeder Tasche steckt eine Geschichte, die im Dokumentarfilm der Sammlung wunderbar zur Geltung kommt: wie zum Beispiel die Leder Clutch Normandie von 1935 in Form eines Schiffes, die an die Passagiere der Normandie in der ersten Klasse auf dem Weg von Le Havre nach New York verteilt wurde.

Neben der historischen Dauerausstellung gibt es häufig neue Ausstellungen mit den Arbeiten von zeitgenössischen Taschendesignern aus den Niederlanden und dem Ausland. Die aktuelle Ausstellung “Extrarordinary/Außergewöhnlich” (bis 10. März 2013) präsentiert außergewöhnliche Taschenformen in Form von Orange, Kohl, Gießkanne, Blumentopf, Mund, Hemd oder Hund, welche die Sensibilität der Besucher für Form und Funktion anregen sollen.

Das Museum befindet sich seit fünf Jahren in einem beeindruckenden Grachtenhaus, das im Jahr 1664 für den damaligen Bürgermeister von Amsterdam gebaut wurde. Die bemalten Decken und die Kamingemälde alleine sind schon einen Besuch wert, genauso wie das Museumscafé mit den leckeren kleinen süßen oder herzhaften Speisen als Stärkung für Zwischendurch. Im Museumshop lohnt es sich auch zu verweilen, wenn man an niederländischen zeitgenössischen Designern interessiert ist wie Flieger & Vandam, deren berühmte Taschen mit der im Leder verewigten Pistole man hier auch erwerben kann.

Cellarrich – das Täschchen für das gewisse Etwas

Cellarrich Pauline Leopard

Letztes Wochenende war ich in Amsterdam, wo ich diesen tollen Leopard-Lederclutch entdeckt habe. Es erinnert sehr an Großmutters Clip-Portemonnaie und hat was von dem Flair der 20er-30er Jahre. Als Schminktäschchen für Lippenstift, Parfum und Spieglein eignet es sich perfekt und ist ein tolles Accessoire jeder Frauentasche. Die holländische Marke Cellarrich wurde 1993 von vier Studenten gegründet, und die ersten Entwürfe sind in einem Keller in der Prisengracht in Amsterdam entstanden, daher auch der Name: Cellarich von Cellar.

 

Schuhimpressionen Amsterdam

Schuhtechnisch gab es letztes Wochenende eine Menge zu entdecken in Amsterdam: von den exklusiven Schuhläden wie Betsy Palmer in Rokin street 15, 1012 KK Amsterdam oder Jacob, ein Luxusstore für Männerschuhe, bis hin zu den geschnitzten Holzschuhen (Damenpumps, Stiefel und Stiefeletten) von Livio de Marchi in der Galerie Lieve Hemel. Oder den Pulli mit Schuhmotiv auf dem berühmten Albert Cuyp Markt. Das abgebildete Objekt war immer dasselbe, der Schuh, aber in der Diversität seiner Materialien wie Holz, Leder, Textil, und in seiner unterschiedlichen Funktionalität: Ein paar Schuhe von Betsy Palmer oder Jacob werden ganz anders eingesetzt als die Holzschuhe aus der Kunstgalerie, genauso wie die Schuhbilder auf dem Strickpulli wie der Name schon sagt Ikone des Schuhs sind, und damit nur Abbild des Originals. Der Schuh ist also mehr als nur ein Schuh…

Postkarte mit Schuhen aus Rumänien

Diese handgemachten Schuhe habe ich auf einem Markt in Sibiu/Hermannstadt entdeckt. Gemacht sind sie von einer jungen Theaterregisseurin, die sich in ihrer Freizeit an der Schuhmacherei versucht und diese als Leidenschaft für sich entdeckt hat.

Room nine – Shoes

Mexicana Stiefel, bunte Stiefeletten zwischen Taschen und Körben im Ethnodesign und anderen Accessoires. Hochwertig und individuell zu sein, ist der Anspruch dieses Ladens im Bonner Zentrum, und um diesen Anspruch zu erfüllen, haben die Ladenbesitzer Allessandra und Antonia außergewöhnliche und in anderen Läden schwierig auffindbare Label versammelt wie “Mexicana”, das kalifornische “House of Harlow” mit den Kollektionen von Nicole Richie  (online bei Zalando), die dänische Marke “Billie Bi” (online bei Zalando), das französische Label “Chocolate Schubar” (online bei Zalando) oder die schwedischen “Great Shoes” etc.

Angefangen mit einem Laden, gehören mittlerweile drei Läden in der Sterntorbücke in Bonn zu Room nine.

Schuhe und Schokolade

Was haben Ballerinas und Schokolade gemeinsam? Das hätte ich mich bis vor kurzem auch gefragt, wenn ich nicht im Schaufenster eines Chocolatiers (http://www.chocolat-et-compagnie.com/) letzte Woche im kleinen französischen Ort Chantilly ein Paar braune Kinderballerinas mit Blümchen in Schokofassung entdeckt hätte. Für 12,80€ hätte man die leckeren Schmuckstücke mitnehmen können. Ein Paar gelbe Kinderhalbschuhe und ein Paar gelbe Pumps rundeten im Schaufenster dann den Gesamtanblick ab. Die ganze Schokoladenkomposition war künstlerisch abgestimmt auf ein Ölbild im Schaufenster. Schuhe zum Anbeißen…

Schuhladentipp Trieste – Italien

Der Laden Cinti in der Via San Nicolò 33 ist ein Schuhladen auf mehreren Etagen mit Schuhen der eigenen Hausmarke Cinti. In diesem Schuhladen habe ich vor drei Jahren meine ersten schicken italienischen Schuhe gekauft, ein paar Peep-toes in schwarzem Lack. Diesmal habe ich mich mit dem Kaufen zurückgehalten, aber fündig wäre ich sicherlich geworden. Denn überall locken die bunten sommerlichen Peep-toes.



Nägel frisch lackiert?


Zeit für neue Peep-toes!


www.mirapodo.de